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Es werden Posts vom Oktober, 2017 angezeigt.

Komm wir lassen Kork(en) knallen

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Ich habe mich nachdem der erste Hype um das vernähen von Kork vorbei ist nun auch endlich mal dran getraut. Es kam eher spontan, doch dann war ein passendes Projekt schnell gefunden. Welches es war und wie es für mich war Kork zu vernähen erfahrt ihr jetzt!
Das Kennenlernen


Ich habe mir bei Alfatex in Bochum 30 cm eines tollen Kork Stoffes gekauft. Nicht zu viel, da ich eben nicht wusste ob Kork und ich Freunde werden aber genug um etwas tolles draus zu zaubern. Das besondere an meinem Kork? Bunte Farbtupfer eingearbeitet in das Kork. Es wirkt lockerer und viel verspielter als das normale. Ich war von Anfang an Feuer und Flamme für diesen Stoff und nachdem ich ihn ein halbes Jahr nur angeschaut habe, habe ich ihn nun endlich gekauft. Kork fühlt sich natürlich anders an als Baumwolle oder Canvas. Allerdings hat es eine glatte Innenseite und ist dünner als ich dachte. Ich hatte die Befürchtung, dass es beim schneiden vielleicht Probleme geben wird, aber auch das bestätigte sich nicht. Es …

Nähen und alles was dazu gehört

Heute geht es auf meinem Blog mal weder um etwas genähtes noch um einen neuen Look. Es geht um all die kleinen Problemchen, die das Nähen mit sich trägt.
Wie teilt man sich richtig auf?
Früher habe ich tatsächlich jeden Tag genäht und alles um mich herum vergessen und vernachlässigt. Für mich gab es nur noch meine Nähmaschine, Nadel und Faden nach der Arbeit und am Wochenende. Ich war echt wütend wenn ich einen Tag mal nicht genäht habe. Ich brauchte nähen um glücklich und gut drauf zu sein. 
Nun nach knapp 2 Jahren haben die Tage an denen ich nähe sich zwar halbiert, doch sonst ist alles beim alten. Wenn ich nähe dann richtig und dann habe ich absolut kein Zeitgefühl mehr, als würde ich es ablegen wie eine Uhr oder ein Armband. Auch beim Feingefühl hadert es bei mir.  Wenn etwas nicht klappt und man mich versucht auf zuheitern werde ich stinksauer. Ich möchte mich auf mein misslungenes Werk konzentrieren. Heraus finden wieso es nicht geklappt hat und am besten noch einen zweiten Versuch …

Wintergardrobe ich komme!

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Heute geht es um einen neuen Pullover. Eher langweilig oder? Für mich nicht, denn ich trage sehr sehr selten Pullis im Winter. Ich bin eher der Shirt und Cardigan Typ. Gern auch Kleider mit Jäckchen. Wieso ich mich jetzt für einen Pulli entschied erfahrt ihr jetzt.
Wohlfühlfaktor 100

Da ich vor einiger Zeit auch meine letzten gekauften Kleidungsstücke weg gab, habe ich nun auch keine mehr für Zuhause auf der Couch.  - Dumm gelaufen, nicht nachgedacht *hahaha* - Also griff ich vor ein paar Tagen zu einem Pullover meines Freundes. Ein eher schlichter Pulli in grau aber das Material war der Hammer. So weich und kuschelig, man fühlt sich wie in eine Decke gehüllt. Ein paar Tage danach habe ich diesen Pulli nach der Wäsche dann auch draußen zum Lederrock getragen. Mit Thermoleggings und unglaublich bequemen Booties fühlte ich mich wie im Schlafanzug. Schnell stand fest, dass solch ein Pulli im DIY Style auch bei mir in den Schrank einziehen muss. 
Nun habe ich das Vorhaben in die Tat umgesetz…

Patchwork die Zweite

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Ihr kennt mich wahrscheinlich schon so gut, dass ihr wisst, wie sehr ich Perfektion liebe und wie selten ich sie dann doch erreiche. Was das mit meinem nächstem Projekt zu tun hat erfährt ihr jetzt! Perfekt unperfekt?


So kann man gefühlt jedes meiner Stücke beschreiben, denn ich nehme mir immer vor langsam und konzentriert zu arbeiten und am Ende überwiegt dann doch der Spaß an der Sache und Kleinigkeiten geraten vorerst in den Hintergrund. Das ist auch der Grund, wieso ich so oft nachbessern muss. Anfangs sieht ja jedes Teil so ziemlich perfekt aus doch beim näheren hinschauen erkennt man einen Fehler nach dem anderen. Okay zwei kleine Fehler kann ich irgendwo verkraften, wie zum Beispiel nicht das genau passende Garn oder eine nicht ganz aufeinander passende Naht am Boden, doch dann hört es auch auf.
Viel zu sehr habe ich Angst, dass andere meine Fehler entdecken und mich auf genau diese ansprechen. Ich möchte ja gute Stücke präsentieren und nicht ein so lala Stück.
So war es eben auch …