Der klassische Shopper

Nachdem ich gestern ein wenig daneben lag mit der Farbe meines Stoffes, dem Schnitt (selbst designed) und dem ganzen Konzept habe ich mich heute auf etwas berufen, was eigentlich nie daneben geht, dem Shopper. 

Was an meinem ein wenig anders ist als bei dem klassischem Shopper und worauf ich diesmal Wert gelegt habe, erfahrt ihr jetzt.


Eine sichere Wahl



Einen Shopper zu nähen ist eine sehr sichere Wahl, da er leicht zu nähen ist und man ihn nach seinen Belieben abändern kann. Ich habe mich diesmal für mein Schnäppchen, dem orangenem Kustleder und einem blauen Jeansstoff entschieden. Bei dem Innenmuster griff ich zu einem sehr alten Schätzchen von mir, einer japanischen Baumwolle. Als Träger habe ich einen alten Taschenträger einer alten Clutch benutzt. Diese war schon sehr abgenutzt, ganz im Gegenteil zu ihrem Träger. 

Ich habe mich diesmal für einen Träger aus Kunstleder entschieden, da er zur Gesamterscheinung der Tasche passt. Diesen habe ich mit je einer Hohlniete befestigt, das Kunstleder habe ich dabei doppelt genommen für mehr Festigkeit. Wenn ich nächste Woche bei Stoff&Stil bin *freu* werde ich neue Hohlnieten holen und an jeder Seite noch eine zweite zur Vorsicht anbringen. 

Worauf habe ich wert gelegt?




Bei anderen euch bereits vorgestellten Taschen habe ich komplett auf Innentaschen verzichtet, doch es hat sich gezeigt, ich brauche welche. 
Zum mindest für meine Schlüssel und Kopfhörer, da man diese sonst ohne ersichtliches Ende sucht und letzten Endes der gesamten Belegschaft den Inhalt seiner Tasche präsentiert. Bei meinem Glück fällt dann auch noch etwas hin, ein Labello. Der so wunderschön rollt, bis ganz nach vorne (bedenke ich sitze immer hinten) sodass ich schon morgens unglaublich genervt bin. 

Also habe ich dieser Tasche wieder zwei Innentaschen geschenkt. Beide haben die selbe Breite, einer allerdings nur die halbe Höhe. Diese ist, jeder kann es sich denken, für meine Schlüssel. 

Außerdem habe ich, wie es nun bei jeder Tasche sein wird eine Schlaufe mit meinem Bloggernamen und hoffentlich irgendwann dem Namen meines Labels angebracht. 
Diese passe ich mit der Farbe der Schrift sowie dem verwendeten Leder immer der genähten Tasche an. 

Ist sie es, die perfekte Tasche?




Ich habe um ehrlich zu sein aufgegeben, zu sagen, dass diese oder jene die perfekte Tasche ist. Das habe ich zuletzt bei meiner Liebeskind Tasche gesagt und auch gedacht. Doch warum nähe ich dann weiterhin immer wieder Taschen? Es klingelt oder? Ich gebe es auf. Alle meine Taschen sind wunderschön und jede ist komplett verschieden.



Lasst mich wissen, was ihr von meiner neuen Tasche haltet.

Lieben gruß
Eure Julia

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