Seemannssack unterwegs im Ruhrgebiet

Wie Ihr vielleicht wisst liebe ich alle Arten von Taschen, aber Turnbeutel, Rucksäcke und Seemannsäcke sind meine Favoriten ! 


Sie sehen super aus , es passt viel rein und es gibt sie in unglaublich vielen Varianten. Natürlich nähe ich mir meine Taschen selbst , nun war der Seemannssack dran. 

Ich wählte mal wieder einen Stoff mit einer Weltkarte drauf, allerdings in ganz anderer Ausführung als der Stoff der Origamibag. Da ich keine Ösen fand nähte ich einen Tunnelzug und eine Schlaufe wie bei einem Turnbeutel. Als Boden verwendete ich zwei Pappkreise. 

Dieser Seemannssack ist leider nur provisorisch. Es kommen doch Ösen als Verschluss zum Einsatz und da die Weltkarte momentan auf dem Kopf steht (leider Gottes steckte ich falsch ab) wird im Endeffekt der ganze Seemannssack nochmal aufgetrennt und neu vernäht , aber vorher möchte ich euch meinen neuen treuen Begleiter trotzdem schonmal vorstellen. 

Die Idee:


Meine Idee war es einen Beutel mit mehr Fläche zu nähen, also mit einem Boden. Da Handtaschen nichts für mich sind war schnell klar das es ein Seemannssack wird. Als Boden können die verschiedensten Materialien genommen werden, ich entschied mich hier für zwei Kreise aus dicker Pappe. Welchen Stoff ich nehme stand relativ schnell fest, da ich mir schon einen Stoff 'vorgemerkt' habe. Als Träger nahm ich eine weinrote Baumwollkordel. 


Die Umsetzung:


Als erstes nähte ich die Pappkreise in zwei Stoffe ein sodass innen und außen die Pappe nicht mehr sichtbar ist, das ging auch noch leicht von der Hand. Als nächstes steckte ich den Stoff für den Seemannssack einmal rundum ab (2cm des Stoffes knickte ich ein damit es sauberer ausschaut, so musste ich nicht noch extra versäubern). Als ich dann begann zu nähen , merkte ich , wie schwierig es ist eine schöne runde Naht zu machen und dann kam mir auch noch die Pappe in die Quere , welche ich dann immer wieder einknicken musste, damit sie unter die Nähmaschine passt. Als ich das endlich geschafft hatte , merkte ich , dass die Naht außen sichtbar ist und nicht nach innen liegt (Erster Fehler). Dann nähte ich den Stoff zusammen damit ein Innenraum entstand, hier vergaß ich die Schlaufe und musste noch einmal entlang nähen (Zweiter Fehler). Als der Seemannssack dann endlich fertig war und meine Mama anfing Ihren Kopf schräg zu halten um die Länder zu lesen fiel mir auf , dass der ganze Stoff auf dem Kopf stand (Dritter Fehler). 

Danach war schnell klar, dieser Beutel bedarf einer kompletten Reparatur. Der Tag war wirklich von Fehlern übersät und meine Nähmaschine und ich harmonierten nicht wie an anderen Tagen, hoffen wir mal das es mehr Harmonie zwischen uns beiden gibt , wenn ich meinen lieben Seemannssack neu 'erfinde' 








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